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Master-Studiengang
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PräambelAusgangspunkt für Soziale Arbeit sind zentrale strukturelle Gegebenheiten sozialer Ungleichheiten in ihrer jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Bedingtheit. Diese Ungleichheiten lassen sich an bestimmten Kategorien wie soziale Klasse bzw. Schicht, Geschlecht, Ethnie, Behinderung, Lebensalter etc. festmachen. Ausgehend vom christlich geprägten Gerechtigkeits- und Friedensgebot und von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen unter Berücksichtigung einer internationalen und ökumenischen Versöhnungsarbeit verstehen wir die gesellschaftliche Funktion Sozialer Arbeit folgendermaßen: Ihre Aufgabe ist es, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit zu gewährleisten, einzufordern und zu erreichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Soziale Arbeit gleichzeitig dazu beitragen kann, gesellschaftliche Strukturen und Prozesse sozialer Ungleichheit und sozialer Ausschließung zu erzeugen und zu verfestigen. Gegenstand Sozialer Arbeit sind Entstehungsprozesse und Auswirkungen sozialer Ausschließung. Dabei müssen die Zusammenhänge zwischen individueller/persönlicher und struktureller/politischer Ebene und die damit verbundenen Perspektiven der Veränderung durchgängig sichtbar gemacht werden. Als vermittelnde Dimension zwischen struktureller und individueller Ebene wird die Bedeutung der sozialen Konstruktionen von Wirklichkeit für die Soziale Arbeit in den Blick genommen. Auftrag der Sozialen Arbeit ist es, soziale, ökonomische, kulturelle und politische Partizipation herzustellen und zu gewährleisten. Auf der Grundlage fachwissenschaftlich begründeter Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit gilt es, das wissenschaftliche Wissen und die Praxis im Hinblick auf die gesellschaftliche Funktion Sozialer Arbeit zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Dies beinhaltet vor allem:
Der Studiengang ist einer Kultur des Sozialen verpflichtet, die in Studium und Lehre die Prinzipien einer dialogischen Didaktik und eines partizipativen Lernens umfasst. |
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